Endoskopie

Gastroskopie

Die Magenspiegelung (Ösophago-Gastroduodenoskopie, kurz ÖGD) ist die Untersuchungsmethode zur Inspektion und ggf. Therapie der Speiseröhre, das Magens und des oberen Abschnittes des Zwölffingerdarms. Hierbei wird eine flexibles Endoskop über den Mundeingeführt und mittels HD Kamera kann hierdurch der oberen Magen-Darm-Trakt eingesehen und behandelt werden. Zudem kann, so notwendig, eine Probenentnahme und eine Testung auf eine Besiedlung mit Helicobacter pylori erfolgen. Die Untersuchungsdauer beträgt insgesamt ungefähr 10 Minuten. Die Untersuchung wird in lokaler Rachenanästhesie und Sedierung (mittels Propofol - so keine Kontraindikationen bestehen, alternativ besteht dann im Einzelfall die Möglichkeit der Sedierung mit Midazolam) angeboten.  So eine Sedierung mittels Propofol gewünscht ist, ist eine aktive Teilnahme am Strassenverkehr nicht erlaubt (kein führen eines PKWs, kein Fahrradfahren, keine selbstständige Benutzung des ÖPNV). Eine Abholung in den Praxisräumen ist hierbei erforderlich. Sollte dies im begründeten Einzellfall nicht möglich sein kann eine Abholung durch ein Taxi-Unternehmen von der Praxis organisiert werden (bitte beachten Sie in diesem falls ausreichend Geld für die Taxifahrt mitzuführen).  Im Rahmen der Rachenanästhesie ist keine Abholung nötig. Es besteht sofort eine Arbeits- und Fahrtauglichkeit. 

 

Was benötigen Sie für eine Magenspiegelung? Was ist zu beachten?

  • eine Überweisung
  • Termin zum Vorgespräch/ Aufklärung und zur  Untersuchung (ab 2021 Online-Termin-Buchung möglich)
  • der Aufklärungsbogen kann so gewünscht hier heruntergeladen werden (siehe Download weiter unten) und zu Hause bereits gelesen und ggf. ausgefüllt werden
  • ggf. Blutverdünner (wie z.B. Markumar/ Falithorm oder Xarelto/ Eliquis/ etc.) in Rücksprache mit dem Hausarzt oder unsere Praxis pausieren
  • eine Abholung in den Praxisräumen (wenn eine Sedierung mittels Propofol gewünscht ist, diese muss i.R. des Aufklärungsgespräches benannt werden)



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Aufklärung Ösophago–Gastro-Duodenoskopie
Vorbereitende Informationen zur Ösophago–Gastro-Duodenoskopie
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Koloskopie

Die Darmspiegelung (Koloskopie) ist die Untersuchungsmethodezur Inspektion und ggf. Therapie des gesamten Dickdarms (Kolon) und des Endbereiches des Dünndarms (terminales Ileum). Hierbei wird eine flexibles Endoskop eingeführt und mittels HD Kamera kann hierdurch der untere Magen-Darm-Trakt eingesehen und so nötig in gleicher Sitzung behandelt werden. Es besteht u.a. die Möglichkeit einer Probenentnahme (z.B. bei V.a. eine chronische Darmerkrankung) oder einer Polypektomie (Entfernung von    Schleimhautveränderungen  bei denen möglicherweise eine Entartungsrisiko besteht). Die Untersuchungsdauer beträgt insgesamt ungefähr 20-30 Minuten. Die Untersuchung wird in Propofol- Sedierung angeboten (alternativ besteht im Einzelfall bei z.B. Kontraindikationen gegen Propofol die Möglichkeit der Sedierung mit Midazolam). Wenn die Sedierung mittels Propofol  oder Midazolam erfolgt, ist eine aktive Teilnahme am Strassenverkehr nicht erlaubt (kein führen eines PKWs, kein Fahrradfahren, keine selbstständige Benutzung des ÖPNV). Eine Abholung in den Praxisräumen ist hierbei erforderlich. Sollte dies im begründeten Einzellfall nicht möglich sein kann eine Abholung durch ein Taxi-Unternehmen von der Praxis organisiert werden (bitte beachten Sie in diesem falls ausreichend Geld für die Taxifahrt mitzuführen). 

 

 

Was benötigen Sie für eine Magenspiegelung? Was ist zu beachten?

 

  • eine Überweisung
  • Termin zum Vorgespräch/ Aufklärung und zur  Untersuchung (ab 2021 Online-Termin-Buchung möglich)
  • der Aufklärungsbogen kann so gewünscht hier heruntergeladen werden (siehe Download weiter unten) und zu Hause bereits gelesen und ggf. ausgefüllt werden
  • Darmvorbereitung: hierbei erfolgen wiederholt am Tag vor der Untersuchung und ggf. am Untersuchungstag Abführmaßnahme um eine gute Beurteilung der Darmschleimhaut ohne Verschmutzung zur ermöglichen. Eine Übersicht des Ablaufes und der Vorbereitungsmaßnahme können hier heruntergeladen werden (siehe Download weiter unten). 
  • ggf. Blutverdünner (wie z.B. Markumar/ Falithorm oder Xarelto/ Eliquis/ etc.) in Rücksprache mit dem Hausarzt pausieren
  • eine Abholung (wenn eine Sedierung mittels Propofol oder ggf. Midazolam erfolgt, diese muss i.R. des Aufklärungsgespräches benannt werden)

 


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Aufklärung Koloskopie
Vorbereitende Informationen zur Dickdarmspiegelung
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Vorbereitung Koloskopie
Vorbereitung auf die Darmspiegelung
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Vorsorgekoloskopie

Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebsursachen in Deutschland. Die gute Nachricht, im Rahmen von Vorsorge-Untersuchungen könne viele Fälle verhindert werden. Im Rahmen der Vorsorge-Darmspiegelung liegt ein großer Fokus auf der Erkennung von Darmpolypen (primär gutartige Schleimhautveränderungen aus denen sich jedoch ggf. Krebs entwickeln kann). Im Rahmen der Untersuchung können diese Polypen je nach Größe zudem direkt mittels Polypektomie direkt entfernt werden. Bei größeren Veränderungen ist eine Entfernung im Krankenhaus zu empfehlen. 

 

Wer braucht wann eine Vorsorgekoloskopie?

  • Ab einem Alter von 55 Jahren haben Frauen Anspruch auf zwei Früherkennungskoloskopien (Darmspiegelungen) im Mindestabstand von zehn Jahren.
  • Ab einem Alter von 50 Jahren haben Männer Anspruch auf zwei Früherkennungskoloskopien (Darmspiegelungen) im Mindestabstand von zehn Jahren.
  • Bei auffälligen Stuhltests beim Hausarzt (Test auf kleinste Blutspuren im Stuhl, z.B. iFOBTest) besteht der Anspruch auf eine Abklärungskoloskopie.
  • Die Vorsorgekoloskopien werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen und sind kostenfrei. 
  • Eine Terminvereinbarung ist nach o.g. Vorgehen bei der Koloskopie möglich. 

Sedierung

Die Magen- und Darmspiegelungen werden jeweils selbstverständlich mit der Möglichkeit der Sedierung ("Schlafspritze") angeboten. Bei der Sedierung atmet der Patient im Gegensatz zur Vollnarkose stets selbstständig. Die Sedierung wird leitliniengerecht mittels Propofol unter ständiger Überwachung der Sauerstoffsättigung und Herzfrequenz sowie  der Kontrolle des Blutdrucks durchgeführt. Bei Kontraindikationen gegen Propofol kann in begründeten Einzelfällen auch Midazolam zur Sedierung eingesetzt werden. Bitte beachten Sie, wenn die Sedierung mittels Propofol  oder Midazolam erfolgt, ist eine aktive Teilnahme am Strassenverkehr nicht erlaubt (kein führen eines PKWs, kein Fahrradfahren, keine selbstständige Benutzung des ÖPNV). Eine Abholung ist hierbei erforderlich und muss i.R. des Vorgespräches bereits benannt werden.

 

Hygiene

Die Praxis unterliegt den strengen Hygiene-Richtlinien der Kassenärztlichenvereinigung Berlin und des Landesamt für Gesundheit- und Soziales (LAGESO). Die Hygiene Kontrollen erfolgen durch das Synlab Hygiene Institut Berlin. Hierdurch sorgen wir für Ihre maximale Sicherheit i.R. der endoskopischen Untersuchungen.